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DIE RUDER-AG
Das Rudern auf der Treene in Friedrichstadt ist bereits seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Hermann-Tast-Schule und konnte im Rahmen der Einführung der offenen Ganztagsschule sogar noch weiter ausgebaut werden. Die Schule besitzt zwar einige Ruderboote, aber nur durch die enge Zusammenarbeit mit der Friedrichstädter Rudergesellschaft (FRG) ist die Hermann-Tast-Schule in der Lage, den Rudersport sowohl als eigenständiges Kursthema für den Sportunterricht im 12. Jahrgang als auch als Arbeitsgemeinschaft anzubieten. Das Projekt Schule und Verein wird hier erfolgreich umgesetzt.

An der Ruder AG, die z.Z. am Mittwochnachmittag von 13.15 Uhr bis 16.30 Uhr stattfindet, nehmen insgesamt 8 Schülerinnen und Schüler aus den fünften bis achten Klassen teil. Zum Einen ist das Nachmittagsangebot schwerpunktmäßig auf diese Jahrgangstufen ausgerichtet und zum Anderen haben die Schüler dieser Altersklasse ein optimales Lernalter und lassen sich schnell für den Rudersport begeistern. Mit dem Ruderverein ist angedacht dieses Angebot in Zukunft noch zu erweitern.
Die AG wird von Herrn Rohloff geleitet und gelegentlich durch den Jugendtrainer der FRG, Herr Koltermann, unterstützt. Somit ist auch ein gleitender Übergang von der eher breitensportlich orientierten AG zum leistungsorientierten Rudersport im Verein möglich und in der Vergangenheit auch erfolgreich verlaufen. Inhaltliche Schwerpunkte in der Ausbildung der Ruder AG sind neben dem Erlernen der Rudertechnik im Einer (Skiff) und in Mannschaftsboten (2’er mit und ohne Steuermann, 4’er mit Steuermann) natürlich auch die Bootskunde und der damit verbundene, ordnungsgemäße Umgang mit dem Bootsmaterial. Das neu entstandene Bootshaus der FRG in Friedrichstadt bietet zudem die Möglichkeit, ein ruderspezifisches Krafttraining durchzuführen. Dafür stehen neben diversen Kraftgeräten fünf hochwertige Ruderergometer zur Verfügung, die auch für das Wintertraining herangezogen werden. Neben der reinen Vermittlung der Rudertechnik zielt dieser traditionelle Sport mit seinen typischen kameradschaftlichen Verbindungen auch auf die Ausbildung einer gestärkten Persönlichkeit. Das verantwortungsbewusste Verhalten gegenüber den Bootskameraden sowie dem Material als auch das Erlebnis gemeinschaftlichen Vorankommens, stellen eine übergeordnete Rolle dar, die in unserer von Individualisierung geprägten Gesellschaft zunehmend in Vergessenheit geraten.

Abschließend sei noch erwähnt, dass einige Ruderboote der HTS das Zeitliche segnen mussten und nun eine Lücke hinterlassen haben, die wir gerne wieder füllen würden. Falls Sie uns dabei unterstützen möchten, so können Sie dem Förderverein der HTS eine zweckgebundene Spende zukommen lassen. Viele Schüler der nächsten Jahre wären Ihnen dankbar.



FOTOS (14.06.07)


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